Klaus Flaskamp
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aktualisiert am 24.9.2019

 

Aktuell


Obstbaumwarte Kurs gestartet und Obstbäume zum schneiden gesucht

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Aktionsprogramm Streuobstwiese“ startete am 09. August 2019  ein Obstbaumwarte Kurs im Brückenkopfpark in Jülich. Obstbaumwarte sind fachlich qualifizierte Ansprechpartner, die ehrenamtlich in der Region für alle Fragen rund um die Obstwiesen zur Verfügung stehen sollen. Das Projekt Aktionsprogramm Streuobstwiese der Biologischen Station Düren schult nun in einem ersten Lehrgang interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Obstwiesen sind ein einzigartiger und strukturreicher Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Dem Menschen liefern sie Obst für den Direktverzehr, zum Lagern oder für die Saftverwertung. Sie sind ein besonders schützenswerter Teil unserer Kulturlandschaft. Insbesondere die Bedeutung als Lebensraum für zahlreiche Arten der Tier- und Pflanzenwelt machen die Obstwiesen zu wichtigen Biotopen: Sie bieten Lebens- und Nahrungsraum und sind Zufluchtsstätten und Trittsteine.

Gerade im „Rheinischen Revier“ gibt es zahlreiche Streuobstwiesen. Oft sind die Eigentümer aber mit der Pflege und dem Erhalt dieses besonderen Biotoptyps überfordert. Ziel des Projektes der Biologischen Station Düren ist es, in jeder Kommune des Rheinischen Reviers mindestens einen Obstbaumwart als Ansprechpartner für Obstwiesen zu schulen.

Dazu werden Obstbaumwarte-Lehrgänge angeboten, in denen „rund um`s Obst“ Inhalte vermittelt werden wie die Geschichte und Ökologie der Streuobstwiesen, Werkzeugkunde, Pflanzenschutz, Wachstumsgesetze der Obstbäume, Winterveredlung, Altbaumschnitt, Sommerpflegemaßnahmen, Sommerveredlung und Pomologie.

Im Projekt Aktionsprogramm Streuobstwiese sollen auch Obstwiesen im „Rheinischen Revier“ gepflegt werden. Der Schnitt ist wichtig für den Obstbaum, damit er sich gut entwickelt und gesunde Früchte ausbildet. Obstbäume müssen gepflegt werden. Es sind keine Wildpflanzen, die man sich selbst überlassen kann. Ansonsten kommt es zur Vergreisung des Baumes oder vorzeitigem Abgang, das heißt Absterben des Baumes. In Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren werden daher die Eigentümer von Streuobstwiesen im Rheinischen Revier angeschrieben. In dem Anschreiben wird Ihnen die Möglichkeit geboten, sich bei Interesse bei der Biologischen Station Düren zu melden. Die Projektmitarbeiterin Alexandra Schieweling begutachtet die Obstbäume und veranlasst dann bei positiver Einschätzung den Schnitt einzelner Bäume. Dieser ist für die Eigentümer kostenlos inklusive einer zweijährigen Nachpflege. Eine Erstpflege ermöglicht es den Eigentümern dann langfristig stabile Obstbäume aufzubauen bzw. weiter zu pflegen.

Gerne können Sie sich auch direkt bei Alexandra Schieweling in der Biologischen Station melden, um Ihre Obstbäume einschätzen und ggfs. schneiden zu lassen, Telefonnummer: 02427/94987-17; Mail: alexandra.schieweling@biostation-dueren.de.

 

Obstbaumwarte-Ausbildung im Rahmen des LEADER Projektes „Aktionsprogramm Streuobstwiese“

Obstwiesen sind ein einzigartiger und strukturreicher Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Dem Menschen liefern sie Obst für den Direktverzehr, zum Lagern oder für die Saftverwertung. Sie sind ein besonders schützenswerter Teil unserer Kulturlandschaft. Die Biologische Station Düren bietet in den kommenden 2 Jahren kostenlos Obstbaumwarte-Ausbildungen im Rahmen des LEADER Projektes „Aktionsprogramm Streuobstwiese“ an.

Obstbaumwarte sind fachlich qualifizierte Obstbaumberater, die ehrenamtlich in der Region für alle Fragen rund um die Obstwiesen zur Verfügung stehen sollen. Gerade im „Rheinischen Revier“ gibt es zahlreiche Streuobstwiesen. Oft sind die Eigentümer aber mit der Pflege und dem Erhalt dieses besonderen Biotoptyps überfordert. Ziel des Projektes ist es in jeder Kommune des Rheinischen Reviers mindestens einen Obstbaumwart als Ansprechpartner zu schulen.

Dazu werden Obstbaumwart-Lehrgänge angeboten, in denen „rund um`s Obst“ folgende Inhalte vermittelt werden:

  • Geschichte und Ökologie der Streuobstwiesen
  • Werkzeugkunde
  • Pflanzenschutz
  • Wachstumsgesetze der Obstbäume
  • Winterveredlung
  • Altbaumschnitt
  • Sommerpflegemaßnahmen
  • Sommerveredlung
  • Pomologie

Die Ausbildung findet an 5 Wochenenden in 2019 und 2020 statt.

Der 1. Kurs beginnt voraussichtlich am 09. August 2019. Es sind noch einige wenige Plätze frei. Bei Interesse melden Sie sich bei der Biologischen Station Düren, Alexandra Schieweling, 0178 8101574.

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Gesucht werden….
alte Apfel- oder Birnensorten in Ihrem Garten
. Diese sind es wert, weiter erhalten zu bleiben. Die Biostation Düren ist sehr daran interessiert, davon Reiser zu bekommen, um diese Sorte weiter zu vermehren.

Wollen Sie gerne Ihre Obstsorte weiter erhalten aber der Baum ist nicht mehr gesund? Möchten Sie den alten Obstbaum durch einen neuen mit Ihrer lieb gewonnenen Sorte neu pflanzen?

Ich veredele oder okuliere Ihre Reiser auf  neue Unterlagen. Dazu  schneiden Sie bitte 3 Stück ca. 40-60cm  Triebe des vergangenen Jahres.

Die Triebe dürfen noch keinen „Austrieb“  haben, d.h. es darf an den Knospen noch kein grüner Schimmer sichtbar sein. Die Veredlung erfolgt aus Unterlagen für Hoch-und Halbstammbäume.
Eine Pflegeanleitung erhalten Sie dann mit Ihren „neuen Baum“.
 

Apfelallergie
Eine interessante Zusammenstellung für Apfelallergiker bietet der BUND Lemgo.

Durch eine Studienarbeit erhärtet sich , dass verschiedene von Allergikern als verträglich und unverträglich eingestuften Sorten auf ihren unterschiedlichen Polyphenolgehalt zurück zu führen sind. Weiteres:

http://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html

artikel apfelallergie